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am 9. August 2021

Erderwärmung weit schneller als prognostiziert

Stefan Kaineder - Der aktuelle Bericht des Weltklimarats ist schockierend.

Der Süden Europas steht in Flammen, Hitzewellen ungeahnten Ausmaßes haben vor kurzem noch den Norden Amerikas heimgesucht, schwerste Unwetter haben in Deutschland, Belgien und den Niederlanden eine Schneise der Verwüstung und viele Todesopfer hinterlassen. Die Leute spüren gerade am eigenen Leib, dass die Klimakrise bei uns angekommen ist und unsere Existenz massiv bedroht. Viele sind dabei nicht nur über das Ausmaß der Zerstörungen sondern auch über die Geschwindigkeit, mit dem die Klimakatastrophe in unser Leben getreten ist, fassungslos. Auch der heute präsentierte Bericht des Weltklimarates zum Zustand unseres Planeten könnte nicht alarmierender ausfallen. Laut dem IPCC-Bericht des UN-Weltklimarates wird sich die Erde entgegen ursprünglicher Prognosen bereits im Jahr 2030 um 1,5 Grad Celsius erwärmt haben. Mit enormen Folgen für Mensch und Natur.

Der Anstieg des Meeresspiegels ist eine akute Bedrohung für küstennahe Gebiete rund um den Globus. Die vermehrt auftretenden Unwetter- und Starkregenereignisse sind aber auch für uns in Oberösterreich eine immer größere Gefahr. Alleine die Unwetter der letzten Wochen haben in der oberösterreichischen Landwirtschaft Schäden in Millionenhöhe verursacht.

Wem jetzt nicht klar ist, dass der Kampf gegen die Klimakrise höchste Priorität haben muss, der setzt das Leben und Überleben künftiger Generationen auf Spiel. Wir müssen jetzt mutig und entschlossen den Kampf gegen die Klimakrise starten, um unseren Kindern und Enkelkindern einen funktionierenden Planeten übergeben zu können. Wir brauchen mehr Tempo beim Klimaschutz - auch in Oberösterreich.

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